Mark Schober
DHB-Generalsekretär Mark Schober. Foto: Axel Heimken

DHB-Generalsekretär Mark Schober. Foto: Axel Heimken

dpa

DHB-Generalsekretär Mark Schober. Foto: Axel Heimken

Frankfurt/Main (dpa) - Der Handball-Weltverband IHF erwägt nach Informationen des Magazins «Handball Inside» eine Rückkehr zum alten WM-Modus.

Demnach könnte das bei den vergangenen drei Turnieren praktizierte System mit K.o.-Runden nach der Gruppenphase schon bei der Endrunde 2019 in Deutschland und Dänemark wieder durch eine Hauptrunde ersetzt werden.

Eine Modus-Änderung hätte auch Auswirkungen auf die Planungen des Deutschen Handballbundes (DHB), der momentan die Spielorte für die Heim-WM auswählt. «Wir haben allen Bewerbern bereits angedeutet, dass es zu Änderungen im Anforderungsprofil - zum Beispiel in Sachen Hallenbelegung - kommen kann», sagte DHB-Generalsekretär Mark Schober dem Magazin. Ursprünglich sollten die deutschen Ausrichterstädte bis Ende März bekanntgegeben werden. «Das wird sich dadurch natürlich ein wenig verzögern», erklärte Schober.

Bei der WM in Frankreich waren Europameister Deutschland und Olympiasieger Dänemark bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Bei einem Hauptrunden-Modus wären die beiden Topteams mindestens zwei Spiele länger im Turnier geblieben. Die IHF wollte sich zu den Plänen nicht äußern.

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