Marco Vujin (r) war mit sechs Toren bester Kieler. Foto: Daniel Maurer
Marco Vujin (r) war mit sechs Toren bester Kieler. Foto: Daniel Maurer

Marco Vujin (r) war mit sechs Toren bester Kieler. Foto: Daniel Maurer

dpa

Marco Vujin (r) war mit sechs Toren bester Kieler. Foto: Daniel Maurer

Kiel (dpa) - Rekordmeister THW Kiel hat die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga übernommen. Nach dem 27:26 (13:11) über die TSV Hannover-Burgdorf führen die «Zebras» mit 16:2 Zählern das Klassement vor dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt (14:0) an, der aber zwei Spiele weniger absolviert hat.

Auf dem dritten Rang rangiert mit 14:2 Punkten der aktuelle Champion Rhein-Neckar Löwen, der das Baden-Württemberg-Derby beim TVB 1898 Stuttgart mit 35:27 (16:14) gewann.

Für die Mannschaft von THW-Trainer Alfred Gislason war es ein hartes Stück Arbeit gegen aufopferungsvoll kämpfende Hannoveraner. Noch in der Schlussminute hatten die Niedersachsen einen Punkt vor Augen, ehe der Kieler Spielmacher Domagoj Duvnjak den Ball zum 27:26 in die Maschen wuchtete. In den letzten 20 Sekunden versuchte die TSV, mit dem siebten Feldspieler das Blatt zu wenden. Der letzte Wurf landete aber in der Abwehrmauer der Gastgeber.

Eine starke Partie für die Kieler, bei denen Linkaußen Rune Dahmke wegen einer Fußverletzung fehlte, zeigte der serbische Linkshänder Vujin. Der Rückraumspieler verwandelte alle drei Siebenmeter, erzielte drei Treffer aus dem Feld und setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene.

Die Rhein-Neckar Löwen fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. Zwar setzten die Stuttgarter, die über weite Strecken bei eigenen Angriffen auf den Torhüter verzichteten und einen siebten Feldspieler brachten, immer wieder Nadelstiche. Auf der anderen Seite kamen die Mannheimer so zu leichten Treffern in das verwaiste Tor der Gastgeber. Michael Kraus warf zehn Tore für den TVB, Gudjon Valur Sigurdsson traf neunmal für die Löwen.

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