Abwurf
Der Flensburger Lasse Svan Hansen (r) wirft aufs ungarische Tor. Foto: Malte Christians

Der Flensburger Lasse Svan Hansen (r) wirft aufs ungarische Tor. Foto: Malte Christians

dpa

Der Flensburger Lasse Svan Hansen (r) wirft aufs ungarische Tor. Foto: Malte Christians

Flensburg (dpa) - Die SG Flensburg-Handewitt und der VfL Gummersbach stehen im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger. Flensburg besiegte PLER Budapest im Achtelfinal-Rückspiel mit 32:25 (17:6), während sich Gummersbach in Norwegen gegen ØIF Arendal mit 21:20 (9:9) durchsetzte.

Im Hinspiel vor einer Woche in Ungarn hatten die Flensburger bereits mit 32:26 triumphiert. Vor 1300 Zuschauern in der Wikinghalle war Lasse Svan Hansen (11) bester Werfer. Die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes, in der die verletzten Petar Djordjic (Sprunggelenk) und Jacob Heinl (Mittelhandbruch) fehlten, machten schon zur Halbzeit alles klar. Dank einer starken Abwehrleistung blieben die Norddeutschen zwischen der 13. und 27. Minute ohne Gegentreffer und zogen vorentscheidend auf 17:3 davon. Nach der Pause nutzte Coach Vranjes die klare Führung zu zahlreichen Wechseln. Dadurch ging bei den Flensburgern der Spielfluss verloren, der Sieg aber geriet nicht in Gefahr.

Bereits das Hinspiel hatte Gummersbach eine Woche zuvor 40:27 gewonnen. «Es war insgesamt kein gutes Spiel. Wichtig ist nur, dass wir weitergekommen sind», sagte VfL-Trainer Emir Kurtagic, dessen Team in der Bundesliga im Abstiegskampf steckt. Vor 1600 Zuschauern in Norwegen schaffte Gummersbach den angestrebten Sieg, ließ im zweiten Abschnitt aber etwas die Konzentration vermissen. Arendal führte in der 52. Minute mit 19:14. Erst in der Schlussphase holte Gummersbach mit einem Kraftakt den Rückstand auf. Barna Putics und Vedran Zrnic waren mit jeweils vier Treffern die besten Werfer des VfL.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer