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Flensburgs Holger Glandorf hatte mit sechs Toren großen Anteil am Sieg. Foto: Malte Christians

Flensburgs Holger Glandorf hatte mit sechs Toren großen Anteil am Sieg. Foto: Malte Christians

dpa

Flensburgs Holger Glandorf hatte mit sechs Toren großen Anteil am Sieg. Foto: Malte Christians

Flensburg (dpa) - Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben das Nordderby in der Bundesliga gegen den HSV Hamburg für sich entschieden. Vor heimischem Publikum setzte sich die SG mit 29:24 (13:11) durch.

Beste Werfer der Gastgeber waren Anders Eggert, Lasse Svan und Holger Glandorf (je 6). Für Hamburg erzielte Hans Lindberg acht Tore. Die Hanseaten gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Nach Henrik Toft Hansen und Stefan Schröder musste auch Adrian Pfahl verletzt passen. Der einzige Linkshänder im HSV-Rückraum hatte bei der Heimpleite gegen HBW Balingen-Weilstetten eine Oberschenkelblessur erlitten.

Allerdings schlugen die Flensburger, bei denen der grippekranke Kreisläufer Jacob Heinl fehlte, aus den Personalsorgen des Nordrivalen zunächst kaum Kapital. In der Abwehr offenbarten sich große Lücken, im Angriff scheiterten die Gastgeber immer wieder am starken HSV-Keeper Johannes Bitter.

Erst in der zweiten Halbzeit setzten sich die Flensburger deutlicher ab. Dabei profitierten sie aber eher von Hamburger Fehlern und schwindenden Kräften als von gelungenen eigenen Aktionen. Für die Vorentscheidung sorgte Anders Eggert mit seinem Treffer zum 22:17 (44.).

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