Dormagen (dpa) - Der finanzschwache Handball-Bundesligist DHC Rheinland darf darauf hoffen, den Spielbetrieb bis zum Saisonende aufrecht halten zu können. Nach einem Treffen mit Sponsoren äußerte sich der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Andres zuversichtlich.

«Mündliche Zusagen und erste Absichtserklärungen liegen uns bereits vor», sagte Andres laut einer Mitteilung. «Nur wenn wir die Saison zu Ende spielen, haben wir die Voraussetzung geschaffen, den DHC Rheinland über ein Insolvenzplanverfahren zu sanieren und dem Profihandball in Dormagen eine Zukunft zu geben.»

Dem Tabellenletzten fehlen 200 000 Euro, um die laufenden Kosten zu decken und die Saison regulär zu beenden. Ohne das Geld reicht das Kapital nur bis zu den ersten beiden Spielen im April. In der nächsten Saison soll der DHC Rheinland dann in der 2. Handball-Bundesliga spielen. «Wir haben einen betriebswirtschaftlich fundierten Etat aufgestellt», teilte Andres mit.

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