Das Team von Martin Heuberger kam nicht über ein 23:23 hinaus. Foto: Roland Weihrauch
Das Team von Martin Heuberger kam nicht über ein 23:23 hinaus. Foto: Roland Weihrauch

Das Team von Martin Heuberger kam nicht über ein 23:23 hinaus. Foto: Roland Weihrauch

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Das Team von Martin Heuberger kam nicht über ein 23:23 hinaus. Foto: Roland Weihrauch

Hammamet (dpa) - Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen haben die deutschen Handballer um die Revanche gegen Afrikameister Tunesien gebracht. 24 Stunden nach der 24:25 (12:13)-Niederlage in Tunis reichte es für Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Hammamet nur zu einem 23:23 (13:11)-Remis.

Die spanischen Referees hatten in der Schlusssekunde einen unberechtigten Strafwurf gepfiffen. Beste deutsche Schützen waren Uwe Gensheimer und Tobias Reichmann mit je vier Treffern, für Tunesien traf Wael Jallouz vom THW Kiel sechsmal.

Vor 3000 Zuschauern im Salle de Hammamet zeigte sich das Team von Martin Heuberger formverbessert. Kapitän Oliver Roggisch bildete mit dem Melsunger Felix Danner zunächst den Mittelblock einer guten 6:0-Deckung, auch Torwart Jens Vortmann war hellwach. Auf dieser Grundlage dominierten die Gäste nach dem 3:3 (10. Minute) das Spiel und führten durch einen Treffer des starken Reichmann mit 11:7 (24.). Bis zur Halbzeit verkürzten die Tunesier auf 13:11.

Nach dem 15:13 (35.) verlor das Team im Angriff den Faden und lag zehn Minuten später mit 16:18 zurück. Angeführt vom starken Regisseur Tim Kneule konterten die Gäste aber. Als Finn Lemke einen Tempogegenstoß zum 21:19 (56.) verwandelte, war das Spiel wieder gedreht. Aber es reichte nur zu einem Remis.

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