Noch zwei Spiele vor der EM in Serbien.

Barsinghausen. Das Stadtmarketing von Barsinghausen weist den deutschen Handballern gerne den Weg. „Hier geht’s bergauf“, wirbt der Slogan für den 36 000-Seelen-Ort vor den Toren Hannovers. Vor einen möglichen Erfolg bei der Europameisterschaft in Serbien (15. bis 29. Januar) hat Bundestrainer Martin Heuberger sehr viel Arbeit gelegt – sprich einen letzten intensiven Vorbereitungslehrgang in der Nähe von Hannover.

Seit Anfang der Woche hat Bundestrainer Martin Heuberger (Foto) seine 17 Schützlinge drei Mal täglich zu Übungseinheiten gebeten. Am Samstag und Sonntag in den beiden letzten Tests gegen Ungarn in Bremen möchte Heuberger die neuen Inhalte umgesetzt wissen.

Keine Zielvorgabe nach schwachen Turnieren

Erstmals in ihrer Geschichte geben die deutschen Handballer kein festes Ziel vor einem großen Turnier aus – nach EM-Platz zehn und WM-Platz elf nicht verwunderlich. Mit dieser Hypothek wird selbst der größte Handballverband der Welt vorsichtig. „Es geht in Serbien um sehr, sehr viel“, gesteht Heuberger. Ferner ist eine fixe Zielvorgabe Nonsens, weil es neben dem EM-Titel (für die Deutschen utopisch) primär um die Qualifikation zur Olympia-Qualifikation geht. Lediglich zwei Plätze sind noch frei für die im April anstehenden Relegationsspiele. Um sie kabbeln sich neun Nationen. Mit der Niederlage gegen Ungarn vor einem Jahr bei der WM hat das deutsche Dilemma angefangen. Jetzt ist Zeit für eine Revanche.

» Samstag, 18 Uhr/ARD

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