Deutschland verabschiedet sich ehrenvoll von der WM.

Daniel Stephan ist ehemaliger Welthandballer und analysiert für unsere Zeitung die Handball-WM.
Daniel Stephan ist ehemaliger Welthandballer und analysiert für unsere Zeitung die Handball-WM.

Daniel Stephan ist ehemaliger Welthandballer und analysiert für unsere Zeitung die Handball-WM.

dpa

Daniel Stephan ist ehemaliger Welthandballer und analysiert für unsere Zeitung die Handball-WM.

Es war ein Riesenauftritt der deutschen Mannschaft bei dieser WM. Das hätte ich den Jungs von Trainer Martin Heuberger vorher nicht so zugetraut. Dass ein Spiel unseres Teams sogar die Tagesschau im Fernsehen verdrängt, zeigt den Stellenwert unserer Sportart, wenn sich unsere Jungs richtig reinhängen.

So war diese Leistung ein Schritt in die richtige Richtung und ein Fingerzeig an so manche Experten. Aber man sollte jetzt auch nicht zu euphorisch sein, obwohl die Mannschaft eine starke Leistung gezeigt hat.

Die Deckung und vor allem unser Torwart Silvio Heinevetter spielen auf einem hohen Niveau. Nicht nur im Spiel gegen Spanien zeigten sich aber auch die Schwächen der teilweise noch sehr jungen und nicht ganz so erfahrenen Mannschaft.

Im zweiten Spielabschnitt wurde es besonders deutlich, dass dem Angriff die Durchschlagkraft fehlt. Da half auch die Top-Einstellung nicht. Dass es an zwei vergebenen Gegenstößen lag, halte ich für abwegig, auch wenn man mit solchen Gelegenheiten verantwortungsvoller umgehen muss. Es ist noch Luft nach oben.

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