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Judith Michaelis

Man kann der deutschen Handball-Liga (HBL) gar nicht besonders viel vorwerfen. Sie ist seit Jahren Herberge für Topstars, hat die großen Hallen eingenommen, hat immer wieder auch erfolgreich versucht, die Fernsehpräsenz zu erhöhen.

Klar ist aber auch: Die Kosten für ein funktionierendes Erstliga-Ensemble sind enorm. Wer in Deutschland wettbewerbsfähig sein will, muss einen Etat aufstellen, der jenseits der Zwei-Millionen-Euro-Grenze liegt.

Dass das Geld im Schatten des immer reicher werdenden Königs Fußball schwer zu beschaffen ist, wissen alle. Manche Grenze ist in der Vergangenheit gesprengt worden. Sie wieder anzuerkennen, ist gesund. Und ein Weg, die Möglichkeiten des Handballs realistisch einzuschätzen.

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