Offenbach/Legnano (dpa) - Benjamin Kleibrink und Carolin Golubytskyi vom FC Tauberbischofsheim sind die ersten deutschen Fecht-Meister des Jahres 2011.

Bei den nationalen Florett-Titelkämpfen in Offenbach gewann Kleibrink das Finale gegen den Bonner Marius Braun mit 15:10-Treffern. Golubytskyi setzte sich im Finale im «Sudden Death» mit 10:9 gegen Clubkameradin Anja Schache durch.

Die Einzel-Meister führten auch ihre Teams aus Tauberbischofsheim zum Erfolg. Mit einem klaren 45:16 setzten sich die Damen im Finale gegen Berlin durch und verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. «Sie sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, haben als Team sehr gut agiert und sind verdient Meisterinnen geworden», sagte Bundestrainer Lajos Somodi. Auch die Herren mit Einzelsieger Kleibrink, Dominik Behr, Johann Gustinelli und Lucas Lehmann waren nicht zu schlagen. Das Team wiederholte seinen Vorjahreserfolg mit einem 45:25 im Finale gegen Bonn.

Golubytskyi hatte am Vortag auf dem Weg zum Titel durch souveräne Leistungen überzeugt. Nach dem Viertelfinal-Sieg über Vereinskameradin Anne Sauer bezwang sie in der Vorschlussrunde Roxanne Merkl aus Leverkusen 15:7. Spannend wurde es im Duell mit Schache, die schließlich knapp mit 9:10 unterlag. «Im Finale bin ich aus dem Rhythmus gekommen. Ich wusste, was ich wollte, habe mich dann aber doch manchmal anders entschieden», sagte die Siegerin.

Auch Kleibrink kämpfte sich souverän ins Finale und verteidigte seinen Vorjahrestitel erfolgreich. Im Halbfinale besiegte er seinen Clubkollegen Behr klar mit 15:4. Sein Finalkontrahent Marius Braun bezwang in der Vorschlussrunde Aljoscha Gollan aus Bonn mit 15:7, konnte Kleibrinks Erfolg aber nicht verhindern. «Braun hat eine starke Vorstellung abgeliefert, Kleibrink das Finale überzeugend gewonnen», sagte Bundestrainer Uli Schreck.

Degenfechter Martin Schmitt (Tauberbischofsheim) feierte im italienischen Legnano seinen ersten Weltcup-Sieg. Beim Saisonauftakt der Degenfechter setzte sich Schmitt im Finale gegen den Italiener Matteo Tagliariol mit 15:14 im «Sudden Death» durch. «Das war Weltklasse. Martin hat gekämpft und vor allem überzeugt», sagte Bundestrainer Didier Ollagnon.

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