Pizarro

Carmen Jaspersen

Bremen. Insgesamt sieben gelbe Karten, zwei Platzverweise gegen Hertha BSC und die Verbannung von Werders Trainer Thomas Schaaf auf die Tribüne: Die 40 760 Zuschauer im Bremer Weserstadion sahen am Sonntagabend ein packendes Bundesliga-Spiel voller Leidenschaft. Und ein Ende, das Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock nicht besser hätte inszenieren können. Nach einer Ecke von Marko Marin kam der Ball in der 94. Minute über Markus Rosenberg zu Claudio Pizarro (Foto), der zum 2:1-Siegtreffer für Werder einköpfte. „Wir haben uns gegen die neun Berliner sehr schwer getan, aber wichtig war, dass wir bis zum Schluss um den Erfolg gekämpft haben“, sagte Pizarro, der in der 23. Minute auch die Führung der Hertha durch Ramos (3.) ausgeglichen hatte.

Damit krönte Pizarro seinen goldenen Sonntag, denn zuvor hatte sein Pferd bei einem Galopprennen in Köln die Nase vorn und 13 000 Euro Preisgeld gewonnen. Am Abend köpfte der Peruaner Werder zurück auf Platz zwei, begünstigt allerdings durch die Gelb-Roten Karten für Lell (57.) und Ramos (63.). tsch

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