Bart des Glücks
Adil Ramis Bart ist Kult. Foto: David Vincent/AP

Adil Ramis Bart ist Kult. Foto: David Vincent/AP

dpa

Adil Ramis Bart ist Kult. Foto: David Vincent/AP

Moskau (dpa) - Sein Bart bringt Glück, seine gute Laune ist ansteckend. Adil Rami nimmt seine Rolle im französischen Nationalteam bei der Fußball-WM auch mit Humor.

Seine Auftritte im WM-Camp haben höchsten Unterhaltungswert, dass er ohne einzige Einsatzminute bleiben könnte, stört ihn nicht. Sagt er. «Am Ende, wenn wir Weltmeister werden, trage ich auch den Titel», erklärt der Innenverteidiger. Gegen das starke Duo Raphaël Varane und Samuel Umtiti kann sich der 31-Jährige von Olympique Marseille nicht durchsetzen.

Rami hat aber seinen Anteil am Einzug ins Finale am Sonntag (17.00 Uhr MESZ) gegen Kroatien. Der stets akkurate Bart des Manndeckers ist zum Glücksbringer geworden. Vor dem 4:3 der Franzosen im Achtelfinale gegen Argentinien strich Kylian Mbappé über den Bart und schoss zwei Tore. Im Viertelfinale machte es Antoine Griezmann und war mit einem Tor und einer Vorlage beim 2:1 gegen Uruguay der Matchwinner. Rami, dessen Freundin keine Geringere als Schauspielerin Pamela Anderson ist, sorgt auch mit seinen lockeren Sprüchen für die nötige Erheiterung.

Wenn auch manchmal ein bisschen zum Leidwesen seiner Mitspieler: Dass der Stuttgarter Benjamin Pavard nicht mehr mit dem Spitznamen Jeff Tuche gerufen werden mag, habe dieser ja den Journalisten gesagt und nicht ihm, sagte Rami mit breitem Grinsen. Er hat Pavard den Spitznamen gegeben und lässt auch nicht davon ab.

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