DFB-Päsident Wolfgang Niersbach ist für eine Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter. Foto: Marcus Brandt
DFB-Päsident Wolfgang Niersbach ist für eine Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter. Foto: Marcus Brandt

DFB-Päsident Wolfgang Niersbach ist für eine Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter. Foto: Marcus Brandt

dpa

DFB-Päsident Wolfgang Niersbach ist für eine Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter. Foto: Marcus Brandt

Berlin (dpa) - Präsident Wolfgang Niersbach hat die Position des Deutschen Fußball-Bundes im Streit um die WM 2022 in Katar erneut bekräftigt und einen europäischen Schulterschluss gefordert.

«Im Sommer kann man dort definitiv nicht spielen. Der Januar wäre der ideale Monat, aber da besteht eine Überschneidung mit den Olympischen Winterspielen», sagte Niersbach der Ulmer Zeitung «Südwest Presse». «Die europäischen Verbände müssen sich auf eine gemeinsame Linie einigen, der DFB kann dieses Problem nicht alleine lösen», betonte Niersbach.

Eine Entscheidung müsse bis spätestens 2015 getroffen sein. Den Austragungsort an sich stellte Niersbach nicht infrage. «Die Entscheidung für Katar vor drei Jahren ist demokratisch zustande gekommen. Ich kann keinen Weg erkennen, wie sie revidiert werden könnte.»

Wegen Winter-Olympia sieht auch FIFA-Chef Joseph Blatter den Januar nicht als zeitliche Alternative zu den Sommermonaten, in denen die Temperaturen in Katar auf weit über 40 Grad Celsius steigen. «Wenn ich Winter sage, meine ich, dass es nur im November und Dezember sein kann», sagte Blatter in Abu Dhabi. «Es kann auf keinen Fall im Januar oder Februar sein», erklärte der Chef des Weltverbandes.

Blatter ist auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Bei einem Treffen am Samstag in Doha will der Schweizer mit dem Emir von Katar die Situation besprechen.

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