Fredi Bobic
Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: Marijan Murat

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: Marijan Murat

dpa

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: Marijan Murat

Stuttgart (dpa) - Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt hat kein Verständnis für den Rücktritt von Bayern-Stürmer Sandro Wagner aus der Nationalmannschaft nach dessen Nicht-Nominierung im vorläufigen WM-Kader.

«Menschlich ist es absolut verständlich, dass er enttäuscht ist. Seine Reaktion hat mich aber schon überrascht. An seiner Stelle hätte ich noch ein, zwei Nächte drüber geschlafen», sagte Bobic der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». «Das muss man sportlich sehen.»

Bundestrainer Joachim Löw hatte die Torjäger Mario Gomez vom VfB Stuttgart und Nils Petersen vom SC Freiburg in das vorläufige Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Russland vom 14. Juni bis 15. Juli berufen, Wagner aber nicht. Daraufhin hatte der 30 Jahre alte Angreifer von Rekordmeister FC Bayern München seinen Rücktritt bekanntgegeben. Die von Wagner geäußerte Vermutung, wegen seiner ehrlichen und direkten Art nicht berücksichtigt worden zu sein, hält Bobic für falsch. «Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Jogi geht es bei der Auswahl seiner Spieler um rein sportliche Gesichtspunkte», meinte der Ex-Stürmer des VfB Stuttgart.

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