Bremen (dpa) - Werder Bremens früherer Manager Willi Lemke hält das Klima bei der Fußball-WM 2022 in Katar nicht für ein großes Problem. Die heißen Temperaturen sollten die Spieler nicht beunruhigen, selbst wenn es mit der Verlegung der WM in den Winter nicht klappen sollte.

«Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass die Ankündigung, Außentemperaturen in den Stadien und den Trainingsstätten auf angenehme Werte herunterzukühlen, keine Utopie ist», sagte Lemke er im Bremer «Weser-Kurier».

Der UN-Sonderberater Sport berichtete über seine Erfahrungen bei einem Besuch in Doha im Vorjahr. Dort habe man ihm die Temperaturregelung in einem Stadion «eindrucksvoll» vorgeführt. «Katar wird mit seiner unglaublichen Finanzkraft alles daran setzen, die WM 2022 zu einem überwältigenden Erfolg zu machen. Ich werde versuchen, das Organisationskomitee in Katar dabei zu unterstützen und plane, Ende Januar die Endspiele um die Fußball-Asienmeisterschaft in Doha zu besuchen», kündigte Lemke an.

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