Salman bin Ibrahim al Chalifa
Salman bin Ibrahim al Chalifa will neuer FIFA-Präsident werden. Foto: Patrick B. Kraemer

Salman bin Ibrahim al Chalifa will neuer FIFA-Präsident werden. Foto: Patrick B. Kraemer

dpa

Salman bin Ibrahim al Chalifa will neuer FIFA-Präsident werden. Foto: Patrick B. Kraemer

Moskau (dpa) - Zwei Wochen vor der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten geht Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa auf seinen Konkurrenten Gianni Infantino zu.

«Meine Tür steht immer für alle offen», sagte der Scheich in einem Interview der russischen Nachrichtenagentur Tass. Vor der Wahl sei die Zusammenarbeit zwar schwierig, gab er zu. «Nach der Wahl ist alles etwas anders. Wenn irgendwelche Vereinbarungen bis zur Abstimmung erreicht werden, ist es möglich», erklärte der Präsident der asiatischen Konföderation AFC. Der Fußball-Weltverband FIFA wählt am 26. Februar in Zürich den Nachfolger von Joseph Blatter.

Am Vortag hatte Scheich Salman erneut eine Einigung der FIFA-Mitglieder auf einen Kandidaten gefordert. Er gilt vor UEFA-Generalsekretär Infantino als aussichtsreichster Kandidat. «Wir müssen realistisch sein. Wir kennen die Chancen eines jeden Anwärters», betonte al Chalifa. «Ich hoffe, dass Europa die Sache von einem organisatorischen Standpunkt anschaut und nicht von einem individuellen. Und wenn es dann eine Übereinkunft gibt, ist es eine Win-win-Situation.»

Die weiteren Kandidaten sind Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, der Franzose Jérôme Champagne und Tokyo Sexwale aus Südafrika.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer