DOSB-Generaldirektor
Michael Vesper ist der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Britta Pedersen

Michael Vesper ist der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Britta Pedersen

dpa

Michael Vesper ist der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Britta Pedersen

Düsseldorf (dpa) - Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), traut Deutschland zu, im Jahr 2024 die Fußball-EM und die Olympischen Sommerspiele auszurichten.

«Wenn ein Land zwei solch große Sportereignisse in einem Jahr schultern kann, dann ist das Deutschland», sagte Vesper der «Rheinischen Post». Am Freitag wurde bekanntgegeben, dass 2020 bei der ersten pan-europäischen Fußball-EM drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale in München stattfinden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte bereits seine Absicht geäußert, sich als Gastgeber für die EM 2024 bewerben zu wollen.

Dass eine deutsche Olympia-Bewerbung mit Berlin oder Hamburg tatsächlich nicht auf 2024, sondern erst auf 2028 und 2032 abziele, wies Vesper zurück. «Man bewirbt sich nicht, um zu verlieren, sondern um zu gewinnen. Aber natürlich wissen wir, dass eine Stadt in vielen Fällen nicht beim ersten Anlauf zum Zug kam. Es gibt auch Gegenbeispiele, Atlanta 1996 und Sotschi 2014 zum Beispiel», erklärte Vesper. Er nannte auch Vorbilder für Sommerspiele in Deutschland: «Wir orientieren uns an Barcelona 1992, Sydney 2000 und London 2012.»

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