Bochum. Einem ehemaligen Spieler des Regionalligisten SC Verl sind vor einer Partie gegen Borussia Mönchengladbach II im Frühjahr 2009 rund 1000 Euro für eine Niederlage geboten worden.

Das erklärte der Fußballer am Mittwoch im Wettskandal-Prozess vor dem Bochumer Landgericht. Als Gegenleistung sollte die Partie absichtlich verloren werden. Er habe sich auf die Manipulation nicht eingelassen.

Das Spiel hatte Verl nach einem späten Tor des Zeugen 4:3 gewonnen. Ein Mitspieler mit mutmaßlichen Kontakten zur Wettmafia soll dann gesagt haben: „Jetzt gibt es bestimmt Ärger.“ Als Zeuge sollte am Mittwoch auch der Ex-Osnabrücker Marcel Schuon vernommen werden.

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