EM-Trophäe
Das UEFA-Exekutivkomitee beschloss gemeinsame EM-Kandidaturen mehrerer Verbände zuzulassen. Foto: Facundo Arrizabalaga

Das UEFA-Exekutivkomitee beschloss gemeinsame EM-Kandidaturen mehrerer Verbände zuzulassen. Foto: Facundo Arrizabalaga

dpa

Das UEFA-Exekutivkomitee beschloss gemeinsame EM-Kandidaturen mehrerer Verbände zuzulassen. Foto: Facundo Arrizabalaga

Nyon (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund muss sich bei der Bewerbung um die EM 2024 möglicherweise auf Konkurrenz aus mehreren Ländern einstellen. Das UEFA-Exekutivkomitee beschloss in Nyon, gemeinsame Kandidaturen mehrerer Verbände für das Turnier in acht Jahren zuzulassen.

Damit ist der Weg für eine angedachte Kandidatur mehrerer skandinavischer Länder frei. Letztmals fand die EM 2012 in Polen und der Ukraine in zwei Ländern statt. Deutschland gilt als Favorit auf die Gastgeberrolle.

Bis zum 3. März 2017 muss der DFB sein Interesse offiziell bei der UEFA hinterlegt haben. Am 27. April 2018 müssen die Bewerbungsunterlagen eingereicht sein. Die Entscheidung über den EM-Gastgeber fällt das UEFA-Exekutivkomitee im September 2018. Diese Daten wurden durch das Gremium nun festgelegt.

Die nächste EM findet 2020 in 13 europäischen Ländern statt. In München werden dabei drei Gruppenpartien und ein Viertelfinale ausgetragen. Beide Halbfinals und das Endspiel steigen im Londoner Wembleystadion.

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