Mehr als neun Millionen Euro soll die Eintracht von Paris St. Germain für ihren Torwart kassieren.

Torwart Kevin Trapp steht vor einem Wechsel zu Paris St. Germain.
Torwart Kevin Trapp steht vor einem Wechsel zu Paris St. Germain.

Torwart Kevin Trapp steht vor einem Wechsel zu Paris St. Germain.

dpa

Torwart Kevin Trapp steht vor einem Wechsel zu Paris St. Germain.

Frankfurt. Turbulenter Tag für Eintracht Frankfurt: Der Millionen-Transfer von Torwart Kevin Trapp zu Paris St. Germain ist vorbehaltlich einer letzten Unterschrift perfekt, die Verpflichtung des bei Schalke 04 suspendierten Ex-Nationalspielers Sidney Sam dagegen geplatzt. Bei dem 27 Jahre alten Offensivmann wurden beim Medizincheck erhöhte Nierenwerte festgestellt, weshalb die Hessen Abstand von dem geplanten Leihgeschäft inklusive einer Kaufoption nahmen. Dies bestätigte Manager Bruno Hübner gestern im Eintracht-Trainingslager.

Trapp bestand fast zeitgleich seinen Medizincheck in Paris. Laut Hübner gehe es nur noch um kleine Formalien. Der Deal soll heute endgültig fix gemacht werden. Der bisherige Kapitän wird der Eintracht die höchste Transfer-Einnahme ihrer Vereinsgeschichte bescheren, denn Medienberichten zufolge haben sich der Fußball-Bundesligist und PSG auf eine Ablösesumme von rund 9,5 Millionen Euro geeinigt.

Ursprünglich hatte die Eintracht einen zweistelligen Millionenbetrag für den 24-Jährigen gefordert, der schwerreiche Spitzenclub im Besitz eines katarischen Staatsfonds aber nur rund acht Millionen zahlen wollen. Die Summe, auf die beide Seiten sich nun geeinigt haben, liegt in jedem Fall über dem bisherigen Frankfurter Transferrekord von 1988. Damals wechselte der ungarische Spielmacher Lajos Detari für umgerechnet rund 8,5 Millionen Euro zu Olympiakos Piräus.

Trapp selbst hatte sich mit dem Club von Ibrahimovic, Thiago Silva und Co. schon länger auf einen hoch dotierten Vierjahresvertrag geeinigt. Französischen Zeitungsberichten zufolge soll er mit seinem neuen Team bereits heute in ein Trainingslager in Österreich reisen. Anders als in Frankfurt erwartet den früheren U21-Nationaltorwart in Paris starke Konkurrenz: Denn noch steht bei PSG der italienische Nationalkeeper Salvatore Sirigu unter Vertrag.

Die Eintracht will einen Großteil der Trapp-Millionen wieder in die Mannschaft reinvestieren. Sam galt bis gestern als ein Wunschkandidat des Vereins. Nun muss Hübner nach einer Alternative suchen.

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