Berlin/München (dpa) - Die Staatsanwaltschaft München hat ihre jahrelangen Ermittlungen wegen des Schwarzmarkthandels mit Tickets der Fußball-WM 2006 gegen eine Geldauflage eingestellt. Dies bestätigte am 29. August ein Sprecher der Behörde.

Nach einem Bericht des Berliner «Tagesspiegel am Sonntag» richtete sich das Verfahren gegen einen ehemaligen DFB-Manager und den Vorstandsvorsitzenden eines Tickethändlers. Sie sollen in den Vorverkaufsphasen der WM 2006 in Deutschland etwa 52 000 Tickets auf den Schwarzmarkt gebracht und damit viel Geld verdient haben. Ihnen wurde Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr vorgeworfen.

Für den Vertrieb der WM-Eintrittskarten 2006 war die Firma CTS Eventim verantwortlich. Die Höhe der Geldauflage richtet sich nach dem Einkommen und ist nicht bekannt.

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