Zürich (dpa) - Der ehemalige Schweizer Nationalspieler Claudio Sulser zieht sich nach der personellen Umstrukturierung mit zwei Kammern aus der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA zurück.

«Wer für die FIFA arbeitet, muss sich in den Dienst des Fußballs stellen und keine persönlichen Ziele verfolgen», sagte der 56-jährige frühere Stürmer von Grasshoppers Zürich und der Schweizer Nationalmannschaft dem «Tages-Anzeiger». Sulser gehört im Gegensatz zu anderen Kommissionsmitgliedern künftig keiner Kammer mehr an.

Der Schweizer war vor der Neuaufstellung Vorsitzender des Ethikkomitees gewesen. Zum neuen Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission war in dieser Woche der 64 Jahre alte Richter Joachim Eckert, Leiter der 6. Strafkammer des Landgerichts München, berufen worden. Die ermittelnde Kammer wird vom US-amerikanischen Staatsanwalt Michael Garcia geleitet.

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