Galopprennbahn
Der Renn-Klub will das Gelände im Stadtteil Niederrad nicht aufgeben. Foto: Boris Roessler

Der Renn-Klub will das Gelände im Stadtteil Niederrad nicht aufgeben. Foto: Boris Roessler

dpa

Der Renn-Klub will das Gelände im Stadtteil Niederrad nicht aufgeben. Foto: Boris Roessler

Frankfurt (dpa) - Der Bau der DFB-Akademie auf dem Gelände der Frankfurter Rennbahn dürfte weiter auf sich warten lassen.

Auch nach einem im Dezember verkündeten Urteil des Frankfurter Landgerichts, in dem der Räumungsklage der Stadt Frankfurt stattgegeben wurde, will der Renn-Klub nicht einfach weichen. Noch in den letzten Dezembertagen sei beim Landgericht Berufung gegen das Urteil eingelegt worden, sagte Carl-Philip Graf zu Solms, der Sprecher des Renn-Klubs.

Außerdem habe der Klub beim Oberlandesgericht beantragt, die Vollstreckung der Räumungsklage abzuwenden. «Wir warten auf Antwort», sagte Solms. Wann es zu einer Entscheidung komme, sei «momentan nicht absehbar». Eigentlich sollte das umstrittene Gelände zum 1. Januar an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben werden. Der Renn-Klub dagegen pochte in dem langwierigen Justizstreit auf seinen bis 2024 laufenden Nutzungsvertrag.

Nach dem Urteil könnte die Stadt die Zwangsvollstreckung des Geländes einleiten, muss allerdings erst eine Sicherheitsleistung von 216 000 Euro hinterlegen. Grund ist der anhaltende Rechtsstreit - sollte die Stadt in der nächsten Instanz unterliegen, wird der Rennklub entschädigt.

Der DFB will unabhängig vom laufenden Rechtsstreit seine Pläne überarbeiten. Wegen deutlich gestiegener Kosten über die bislang veranschlagten 109 Millionen Euro hinaus will der Verband in diesem Jahr einen außerordentlichen Bundestag abhalten, um über das Projekt zu befinden.

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