Auswahlcoach
Auch der dänische Nationaltrainer Morten Olsen äußerte sich zur Rassismus-Debatte im Fußball. Foto: Katia Christodoulou

Auch der dänische Nationaltrainer Morten Olsen äußerte sich zur Rassismus-Debatte im Fußball. Foto: Katia Christodoulou

dpa

Auch der dänische Nationaltrainer Morten Olsen äußerte sich zur Rassismus-Debatte im Fußball. Foto: Katia Christodoulou

Kopenhagen (dpa) - Dänemarks Nationaltrainer Morten Olsen sieht rassistische Äußerungen unter Fußballspielern nicht als gravierendes Problem.

Zur Debatte über umstrittene Äußerungen von FIFA-Präsident Joseph Blatter sagte Olsen der Nachrichtenagentur dpa: «Natürlich bin ich gegen rassistische Äußerungen. Aber auf dem Platz passiert das schon mal in der Hitze des Gefechts, und man soll das nicht überbewerten.»

Weltverbandspräsident Blatter hatte heftige Proteste mit seiner Bemerkung ausgelöst, dass es auf dem Fußballplatz keinen Rassismus gebe. Der 62-jährige Olsen wollte zu dieser Kontroverse nicht Stellung beziehen. Er sagte: «Es wäre naiv, solche Äußerungen irgendwie verbieten zu wollen. Die wird es in einem Spiel immer geben.»

Das, was in der öffentlichen Debatte als rassistisch eingestuft werde, sei in Dänemark oft nichts anderes als etwa ein Wortgefecht zwischen einem Spieler aus Kopenhagen und einem aus Jütland. Blatter hatte seine Äußerung nach massiver internationaler Kritik auch von Spitzenspielern stark relativiert und sich teilweise entschuldigt.

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