Am Sonntag empfängt der FSV Vohwinkel den Cronenberger SC in der Lüntenbeck.

Der FSV und der CSC trafen im Ligabetrieb zum Beispiel vor vier Jahren in der Landesliga aufeinander.
Der FSV und der CSC trafen im Ligabetrieb zum Beispiel vor vier Jahren in der Landesliga aufeinander.

Der FSV und der CSC trafen im Ligabetrieb zum Beispiel vor vier Jahren in der Landesliga aufeinander.

Schinkel, Uwe (schin)

Der FSV und der CSC trafen im Ligabetrieb zum Beispiel vor vier Jahren in der Landesliga aufeinander.

Wuppertal. Das letzte Oberliga-Derby zwischen zwei Wuppertaler Mannschaften liegt gerade einmal viereinhalb Jahre zurück: Im April 2013 spielte der Cronenberger SC gegen die zweite Mannschaft des Wuppertaler SV in der Oberliga 1:1-Unentschieden. Dass einige Jahre später der Gegner des CSC in der gleichen Liga der FSV Vohwinkel sein könnte, ahnte damals niemand. Am Sonntag nun empfängt Aufsteiger Vohwinkel, der in den vergangenen zwei Jahren einen beeindruckenden Durchmarsch von der Bezirksliga geschafft hat, die Südhöhenkicker um 17.30 Uhr zum Duell in der Lüntenbeck.

Die Füchse fiebern ihrem ersten Spiel in der fünften Liga bereits seit Wochen entgegen. Für CSC-Trainer Peter Radojewski sind die Vohwinkeler klarer Favorit, wie er der WZ sagte. Für Füchse-Trainer Marc Bach ist es ein Duell auf Augenhöhe. „Grundsätzlich sehe ich uns nicht als Favorit. Letztendlich sind wir der Aufsteiger“, sagt Bach, um gleich im Anschluss zu relativieren: „Es ist aber ein Derby, und da kann immer alles passieren.“ Zudem sich der FSV in der vergangenen Woche mit den Terada-Brüdern Shun und Ryo, die von Kooperationspartner WSV in die Lüntenbeck ausgeliehen werden, offensiv noch einmal verstärkt hat.

Die beiden Japaner sind spielberechtigt, Holger Gaißmayer, Sportlicher Leiter der Lüntenbeck hatte die nötigen Unterlagen fristgerecht und höchstpersönlich in Duisburg beim Verband abgeliefert. Am Donnerstag haben die Teradas erstmals im Team von Marc Bach mittrainiert. 41 Tore hatte der Ältere der beiden, Shun in der vergangenen Saison in der Landesliga für den DSC 99 geschossen. „Das ist ein Brett. Das muss man erst einmal hinkriegen“, sagt Marc Bach, der aber erst einmal abwarten will, wie sich die beiden in die Mannschaft integrieren. „Fit sind sie allemal. Das ist jeder Spieler, der eine Regionalliga-Vorbereitung unter Stefan Vollmerhausen absolviert hat“, weiß Bach, der in den Brüdern definitiv eine Verstärkung für seinen Kader sieht, sich aber auch in Sachen Klassenerhalt durch die Verpflichtung auf einem guten Weg sieht.

Doch auch die Verpflichtungen von Erwin Mambasa oder Dominik Heinen (ebenfalls vom WSV in die Lüntenbeck gewechselt) sollen dem Oberligateam um Kapitän Martin Lyttek bei dieser Aufgabe helfen.

Viele neue Spieler hat auch der Trainer von Gegner Cronenberg, Peter Radojewski, in seinen Kader zu integrieren – die meisten der zwölf neu verpflichteten Spieler haben keine Oberliga-Erfahrung. „Das Entscheidende wird sein, dass sich einige der neuen Spieler an die Oberliga-Luft gewöhnen“, weiß Radojewski um seine Aufgabe an der Seitenlinie. „Ich sehe uns in allen Spielen in dieser Saison als Underdog“, sagt der 48-Jährige, dem mit Julian Kanschik, Ahmed Al-Khalil oder auch seinem Neffen Lutz Radojewski drei Leistungsträger abhanden gekommen sind. In der Breite sieht er sein Team gut aufgestellt. Von der Mentalität passe es. und auch den Gegner hat er ausgiebig studiert. „Wir wissen über Vohwinkel alles. Da kann uns nicht überraschen“, sagt Radojewski, der den Wechsel der Terada-Brüder ein bisschen vorausgeahnt hatte: „Für mich persönlich war klar, dass die Beiden keine Rolle im Regionalligateam spielen würden.“ Aber davon wolle er sich im Hinblick auf das Spiel am Sonntag nicht beeindrucken lassen.

Die FSV-Verantwortlichen hoffen auf viele am Sonntag in der Lüntenbeck und bereiten sich seit vielen Wochen auf das Derby vor. Es wird daher zwei Kassen geben, um dem Andrang gerecht zu werden, erklärte Uwe Meurer.  Rund 1000 Fußballfans werden erwartet. Parken dürfen diejenigen, die mit dem Auto anreisen auf dem Parkplatz der Gepa, rund 1200 Meter vom Platz der Füchse entfernt. Für Menschen mit Behinderung werden direkt an der Sportanlage Parkmöglichkeiten vorgehalten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer