In Torlaune
Auf zu neuen Taten: Nach dem 7:0-Sieg über San Marino folgt mit Weißrussland ein härterer Gegner.

Auf zu neuen Taten: Nach dem 7:0-Sieg über San Marino folgt mit Weißrussland ein härterer Gegner.

dpa

Auf zu neuen Taten: Nach dem 7:0-Sieg über San Marino folgt mit Weißrussland ein härterer Gegner.

Paderborn (dpa) - Die zweite Pflichtaufgabe souverän gelöst, den ersten Härtetest im Visier. Nach dem Torfestival beim 7:0-Erfolg über San Marino wartet auf die deutsche U 21-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation am Dienstag in Weißrussland die erste große Bewährungsprobe.

«Dieses Spiel werden wir sicherlich anders angehen. Aber wir wollen die Gruppe gut gestalten und streben einen Sieg in Weißrussland an», sagte DFB-Coach Rainer Adrion. Mit zwei Siegen gegen Zypern (4:1) und San Marino haben die deutschen Fußball-Junioren den erwartet guten Start hingelegt und Werbung in eigener Sache betrieben.

«Das ist auch gar nicht so einfach, gegen eine solche Mannschaft zu spielen. Die haben mit ihrer 7-3-Formation versucht, von hinten alles rauszubolzen. Aber nach dem zweiten und dritten Tor hat dann die Kraft nachgelassen», meinte Kapitän Lewis Holtby nach dem Kantersieg gegen San Marino vor 5527 Zuschauern in der Energieteam-Arena von Paderborn.

Ein frühes Tor von Pierre-Michel Lasogga, ein Treffer von Holtby, der in den letzten neun Spielen acht Tore erzielte, und zwei von Peniel Mlapa unmittelbar vor und nach der Pause entschieden die Partie gegen den Außenseiter frühzeitig. «Nach dem schnellen Tor haben wir uns ein wenig schwergetan und die Lücken nicht gefunden. Aber bei einem 7:0 überwiegt letztlich doch das Positive», befand Adrion.

Neben Mlapa feierten auch Maximilian Beister, Daniel Ginczek und Alexander Esswein ihrer Torpremieren im U 21-Team. «Das zeigt, dass wir eine stabile Mannschaft haben, auch in der Breite. Wir haben mehr Qualität im Hintergrund», befand Holtby, der in den zweiten 45 Minuten ebenso geschont wurde wie Sebastian Rudy und Ilkay Gündogan für die gesamte Partie. Beide werden in Weißrussland zur Startformation zählen. Auch der wegen einer Grippe pausierende Lasse Sobiech zählt dann wieder zum Kader.

Bis Montag bleibt die Mannschaft im Trainingslager in Bad Lippspringe und wird täglich zwei Einheiten absolvieren, ehe der dreieinhalbstündige Flug gen Osten nach Minsk ansteht. «Das wird sicherlich ein kleines Abenteuer», meinte Adrion vor der Partie im Haradski-Stadion in Borissow. Im bislang einzigen Aufeinandertreffen mit einem weißrussischen Team trennten sich beide Mannschaften vor zwei Jahren - ebenfalls in Paderborn - in einem Testspiel 1:1. «Jetzt gilt es, bis Dienstag die Spannung hochzuhalten. Das wird die Aufgabe des Trainers sein», meinte Holtby.

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