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Lukas Podolski vertraut den Ärzten des DFB. Foto: Bartlomiej Zborowski

Lukas Podolski vertraut den Ärzten des DFB. Foto: Bartlomiej Zborowski

dpa

Lukas Podolski vertraut den Ärzten des DFB. Foto: Bartlomiej Zborowski

Warschau (dpa) - In der Kontroverse um die Verletzung von Mesut Özil hat Lukas Podolski Partei für die DFB-Teamärzte ergriffen und sich damit gegen seinen Verein FC Arsenal gestellt.

«Unser Doc Müller-Wohlfahrt hat so viel Erfahrung über Jahre hinweg, vielleicht die meiste weltweit. Er kann die Verletzung gut einschätzen und liegt in seiner Prognose richtig», sagte Podolski vor dem Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Polen.

Müller-Wohlfahrt hatte bei Arsenal-Profi Özil einen Teilriss des Außenbandes im linken Knie diagnostiziert und einen Ausfall des Mittelfeldspielers von zehn bis zwölf Wochen prognostiziert. Der englische Premier-League-Club hatte einen Tag später in einer Pressemitteilung die Kompetenz der DFB-Ärzte unterschwellig angezweifelt.

Es wurden weitere Untersuchungen angekündigt und betont, dass die Ausfalldauer Özils noch nicht zu bemessen sei. Trainer Arsène Wenger betonte, man werde den «eigenen Empfehlungen» folgen. Zudem habe man den DFB bereits am Sonntag über die Verletzung informiert. Dort sei die Nachricht aber nicht ernst genommen worden.

Özil hatte sich die Verletzung im Ligaspiel gegen den FC Chelsea zugezogen, dennoch zu Ende gespielt und zwei Tage später die Reise zur Nationalmannschaft angetreten. Podolski, der beim FC Arsenal nicht mehr zum Stammpersonal gehört, hatte zuletzt über einen möglichen Abschied aus London im Winter gesprochen.

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