Bundestrainer Joachim Löw wird den Kader für den Confed Cup am 17. Mai bekanntgeben. Foto: Marius Becker
Bundestrainer Joachim Löw wird den Kader für den Confed Cup am 17. Mai bekanntgeben. Foto: Marius Becker

Bundestrainer Joachim Löw wird den Kader für den Confed Cup am 17. Mai bekanntgeben. Foto: Marius Becker

dpa

Bundestrainer Joachim Löw wird den Kader für den Confed Cup am 17. Mai bekanntgeben. Foto: Marius Becker

Frankfurt/Main (dpa) - Joachim Löw wird seine äußerst knifflige Personallösung für den Confederations Cup in Russland drei Tage vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga präsentieren.

Die Bekanntgabe des 23-köpfigen Nationalmannschafts-Aufgebotes für das Turnier vom 17. Juni bis zum 2. Juli erfolgt bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit U21-Auswahlcoach Stefan Kuntz in der Frankfurter DFB-Zentrale. Der älteste DFB-Nachwuchsjahrgang kämpft fast parallel vom 16. bis 30. Juni in Polen um den Europameistertitel.

Bei der Auswahl der Spieler müssen sich Löw und Kuntz bis zur Präsentation am Mittwoch, 17. Mai, eng abstimmen, da zahlreiche Talente für beide Auswahlteams infrage kommen. «Wir haben es nicht ganz so einfach», hatte Löw erst kürzlich mit Blick auf die Zusammenstellung von zwei Aufgeboten mit über 40 Akteuren gesagt: «Wir wollen auch in jedem Bereich ein gutes Turnier spielen.»

Löw will ein von jungen Spielern geprägtes Perspektivteam nach Russland mitnehmen. Denn seinen etablierten und hoch belasteten Topspielern möchte der Bundestrainer in diesem Sommer mit Blick auf die WM-Endrunde 2018 einen langen Urlaub gönnen. Weltmeister wie Toni Kroos, Mesut Özil, Sami Khedira oder Mats Hummels werden darum nicht am Confed-Cup teilnehmen.

Einige gestandene Nationalspieler sollen aber schon mit zu dem knapp zweiwöchigen Turnier nach Russland reisen. Löw hatte als Beispiel schon mehrmals den häufig verletzten Dortmunder Marco Reus angeführt. «Wegen mir muss er nicht teilnehmen», sagte BVB-Coach Thomas Tuchel zu einer möglichen Nominierung von Reus, der aus Verletzungsgründen sowohl die WM 2014 als auch die EM 2016 verpasste.

Borussia Dortmund würde es deutlich lieber sehen, wenn der Offensivspieler ausgeruht in die Vorbereitung auf die kommende Saison gehen könnte. Tuchel sagte aber auch: «Wir akzeptieren die Entscheidung des Bundestrainers, wenn sie denn getroffen wird.»

Weltmeister Deutschland trifft bei dem sportlich fragwürdigen Probeturnier, das in vier russischen WM-Spielorten ausgetragen wird, in der Gruppenphase auf Australien (19. Juni/Sotschi), Chile (22. Juni/Kasan) und Kamerun (25. Juni/Sotschi). Das Turnier mit acht Teilnehmern endet am 2. Juli mit dem Endspiel in St. Petersburg.

Die U21-Auswahl von Coach Kuntz trifft bei ihrer EM-Endrunde in Polen in der Vorrunde auf Tschechien, Dänemark und Italien.

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