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Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist auch für den Sport zuständig. Foto: Maurizio Gambarini

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist auch für den Sport zuständig. Foto: Maurizio Gambarini

dpa

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist auch für den Sport zuständig. Foto: Maurizio Gambarini

Tauberbischofsheim (dpa) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wünscht sich weniger Aufregung nach dem Coming-out von Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger.

«Ich beglückwünsche ihn zu diesem mutigen Schritt. Man sollte dies nicht so hochstilisieren. Ich wünsche mir bei solchen Themen viel mehr Normalität und Gelassenheit», sagte der auch für den Sport zuständige Minister in Tauberbischofsheim. In der Heimatstadt von Thomas Bach war er Gast auf dem Geburtstagsempfang für den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Auch Franz Beckenbauer kam in die Stadthalle im Nordosten von Baden-Württemberg. Im TV-Sender SkySportNews HD äußerte er sich zu Hitzlspergers Homosexualität: «Sehr mutig von einem, der sich jetzt outet. Aber auf der anderen Seite sage ich immer, das ist sein Privatleben, das geht niemanden was an. Aber wenn er meint, das der Öffentlichkeit mitteilen zu müssen, dann soll er das tun.»

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, sagte dem Sender: «Ich freue mich unglaublich, dass das Echo so positiv ist. Das entspricht meiner persönlichen Einstellung, aber auch der unseres Verbandes, dass es ein Stück Normalität ist in unserem Leben.»

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