Anstrengend
Michael Ballack muss hart für sein Comeback arbeiten.

Michael Ballack muss hart für sein Comeback arbeiten.

dpa

Michael Ballack muss hart für sein Comeback arbeiten.

Frankfurt/Leverkusen (dpa) - Fußball-Nationalspieler Michael Ballack hat sich angesichts seiner schweren Verletzungen im WM-Jahr 2010 gedanklich mit einem Rücktritt befasst.

«Die Furcht hatte ich natürlich auch. Es war auch wichtig, sich damit zu beschäftigen. Obwohl ich es nicht wahrhaben wollte, habe ich beide Wege für mich durchgespielt», sagte der Profi von Bundesligist Bayer Leverkusen der «Frankfurter Rundschau».

«Ich hatte eigentlich geplant, mit 33 noch einmal eine Weltmeisterschaft zu spielen, und dann hatte ich sicherlich im Kopf, was danach passiert. Dass ich darüber nachgedacht habe, liegt ja auf der Hand. Mit 33 kann man schon mal sagen: Das war es jetzt!», äußerte Ballack, der bei der Weltmeisterschaft in Südafrika fehlte.

Doch der Tritt von Kevin-Prince Boateng im Finale des englischen FA-Cups am 15. Mai und die Folgen sorgten für eine Meinungsänderung des Kapitäns der DFB-Auswahl. «Die Verletzung kam dazwischen, und dann habe ich mir gesagt: Triff jetzt nicht eine Entscheidung, die du später vielleicht bereust», sagte der ehemalige Profi des FC Chelsea.

Dass sich Boateng nicht persönlich bei ihm entschuldigt hat, wundert Ballack nicht. «Ich bin der Letzte, der sich über Härte und Fouls beschwert, das gehört dazu, genau wie Verletzungen. Aber was danach passierte, das hat auch etwas mit Niveau zu tun», äußerte der 34-Jährige, der bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga-Rückrunde wieder spielen will.

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