Zeuge
Luka Modric begibt sich zum Gericht im kroatischen Osijek. Foto: AP

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dpa

Luka Modric begibt sich zum Gericht im kroatischen Osijek. Foto: AP

Belgrad (dpa) - Der wegen mutmaßlicher Falschaussage im Visier der Justiz stehende Real-Madrid-Star Luka Modric hat eigenen Worten zufolge ein «reines Gewissen».

Er sei sicher, am Ende werde sich zeigen, dass er keine Straftat begangen habe, sagte der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler am 5. Juli vor einem Gericht in der kroatischen Stadt Osijek, wie der staatliche TV-Sender HRT berichtete. Mehr könne er jetzt aber dazu nicht sagen, fügte der Kroate demnach hinzu.

Staatsanwälte werfen ihm vor, im Korruptionsprozess gegen den mächtigen kroatischen Fußball-Funktionär Zdravko Mamic gelogen zu haben. Der Fußballer war deshalb vor Gericht zitiert worden. Bei einem Schuldspruch droht Modric eine Gefängnisstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

Mamic ist als langjähriger Vorsitzender von Dinamo Zagreb und einer der mächtigsten Fußballfunktionäre Kroatiens angeklagt, Verein und Staat bei Spielerverkäufen um rund 130 Millionen Kuna (17 Millionen Euro) geprellt zu haben. Er bestreitet das.

Modric hatte vergangenen Monat als Zeuge anders ausgesagt als in einer früheren Ermittlung zur Aufteilung der Zahlungen zwischen ihm, Mamic und seinem damaligen Verein Dinamo Zagreb bei seinem Transfer zum englischen Club Tottenham Hotspur im Jahr 2008. 2012 wechselte Modric von Tottenham zu Real Madrid.

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