Joachim Löw
Sieht das italienische WM-Aus eher gelassen: Bundestrainer Joachim Löw. Foto: Christian Charisius

Sieht das italienische WM-Aus eher gelassen: Bundestrainer Joachim Löw. Foto: Christian Charisius

dpa

Sieht das italienische WM-Aus eher gelassen: Bundestrainer Joachim Löw. Foto: Christian Charisius

Köln (dpa) - Joachim Löw sieht durch das WM-Aus für Italien keine größeren Auswirkungen auf die eigene Weltmeisterschafts-Aufgabe im kommenden Sommer in Russland.

«Italien ist schon ein großer Name, steht bei einem Turnier für gewisse Qualität», hatte der Bundestrainer bereits vor der verpassten WM-Teilnahme der Squadra Azzurra am Montag erklärt.

Mit dem Sieg im EM-Viertelfinale 2016 habe sein Team überwunden, dass die Italiener bei einer EM- oder WM-Endrunde von Deutschland zuvor nicht zu schlagen waren. «Daher spielt es nicht die große Rolle», meinte Löw. Für die Italiener selbst sei es ein «Desaster».

Mit dem 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen Schweden hat der viermalige Weltmeister Italien erstmals seit 60 Jahren eine WM-Teilnahme verpasst. Die Schweden, die das Hinspiel 1:0 gewannen, hätten das WM-Ticket auch verdient, bemerkte Löw: «Sie haben eine sehr gute Mannschaft, auch gute Individualisten. Da muss man auch gratulieren.»

«Mir ist es egal, eine starke Nation mehr oder weniger - da kommt es nicht drauf an. Es wird schon ein hochkarätiges Turnier», hatte Nationalspieler Toni Kroos bei der Pressekonferenz des DFB am Montag schon vor dem Fußball-Drama in Mailand erklärt. Frankreich, Spanien, Brasilien, Argentinien und England ordnete der Real-Madrid-Star als ärgste Kontrahenten des DFB-Teams um den WM-Titel 2018 ein.

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