Kiew (dpa) - «Good Bye, Lenin» auf Ukrainisch: Die Statue des einstigen Sowjetführers ist aus einem Werbevideo für die Fußball-Europameisterschaft 2012 herausgeschnitten worden. Bei einem Schwenk über den Unabhängigkeitsplatz in der ostukrainischen Stadt Charkow fehlt das Lenin-Denkmal.

«Wir sollten zu unserer Geschichte stehen und nicht alles der Werbung opfern», kritisierte eine Sprecherin der Kommunistischen Partei nach Angaben von Radio Swoboda. Hingegen rechtfertigte Alexander Gontscharenko von der zuständigen Werbeagentur die Zensur. «Wir haben für den Film jede Art von Werbung und politischer Einflussnahme entfernt», sagte er. Der 90 Sekunden lange Film unter dem Motto «Schalte die Ukraine an» soll in vielen europäischen Ländern sowie den USA für das Großturnier werben.

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