Wigan-Coach Uwe Rösler zeigte beim 2:1-Sieg gegen Manchester City keine Freude. Foto: Mark D Fuller
Wigan-Coach Uwe Rösler zeigte beim 2:1-Sieg gegen Manchester City keine Freude. Foto: Mark D Fuller

Wigan-Coach Uwe Rösler zeigte beim 2:1-Sieg gegen Manchester City keine Freude. Foto: Mark D Fuller

dpa

Wigan-Coach Uwe Rösler zeigte beim 2:1-Sieg gegen Manchester City keine Freude. Foto: Mark D Fuller

London (dpa) - Für den größten Triumph seiner Karriere als Trainer hätte sich Uwe Rösler wohl gerne einen anderen Gegner ausgesucht als Manchester City - denn das ist der Verein seines Herzens.

Bei den Citizens ist der Coach des englischen Fußball-Zweitligisten Wigan Athletic eine Legende. Er wird verehrt und gefeiert. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn Rösler ManCity mit 2:1 sensationell aus dem FA-Cup geworfen hat. Bei seiner Rückkehr nach Manchester stand der gebürtige Thüringer im Rampenlicht. Etwa 20 Fotografen hatten sich vor Spielbeginn um ihn versammelt. Bei ManCity-Coach Manuel Pellegrini warteten bloß vier.

Während der Partie war Rösler respektvoll geblieben. Er jubelte weder über die beiden Tore noch über den Halbfinaleinzug, sondern reichte Pellegrini danach die Hand und verschwand im Tunnel. Seine Bande zu den Citizens sind zu eng. Von 1994 bis 1998 stürmte er für den Club und erzielte in 153 Spielen 50 Tore. Er wurde in die Hall of Fame aufgenommen. Als er später gegen den Krebs kämpfte, sangen die Fans seinen Namen. Außerdem hat Rösler seine beiden Söhne nach City-Legenden benannt. Im Halbfinale würde Rösler wieder über Tore jubeln. Dann geht es gegen den FC Arsenal mit dem deutschen Trio Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski.

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