Antonio Rüdiger von AS Rom wurde von Fans des Stadtrivalen Lazio angefeindet. Foto: Christian Bruna
Antonio Rüdiger von AS Rom wurde von Fans des Stadtrivalen Lazio angefeindet. Foto: Christian Bruna

Antonio Rüdiger von AS Rom wurde von Fans des Stadtrivalen Lazio angefeindet. Foto: Christian Bruna

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Antonio Rüdiger von AS Rom wurde von Fans des Stadtrivalen Lazio angefeindet. Foto: Christian Bruna

Rom (dpa) - Der deutsche Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger von AS Rom ist im Halbfinale der Coppa Italia von Fans des Stadtrivalen Lazio Rom angefeindet worden.

Lazio-Trainer Simone Inzaghi verurteilte die Buhrufe nach dem 2:0-Sieg seines Clubs über Rüdigers Verein im Olympiastadion in Rom. Er habe die Buhrufe zwar nicht gehört, «aber sie sind verkehrt», sagte Inzaghi. Über die Lautsprecher des Stadions waren die Fans ermahnt worden. Italienische Medien Sprachen von einem rassistischen Hintergrund der Anfeindungen und berichteten, dass auch ein Spielabbruch angedroht worden sei.

Rüdiger war erst im Dezember beleidigt worden - damals waren es nach dem verlorenen Stadtderby in der italienischen Serie A aber nicht die Fans, sondern der bosnische Nationalspieler Senad Lulić. Der Lazio-Mittelfeldmann hatte nach der 0:2-Niederlage seines Teams gesagt, dass Rüdiger vor zwei Jahren noch in Stuttgart Socken und Gürtel verkauft habe und sich nun als Phänomen aufspiele. Lulic entschuldigte sich nach Fanprotesten bei Rüdiger, wurde 20 Tage gesperrt und musste eine Geldstrafe bezahlen.

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