Minsk (dpa) - Erstmals darf sich ein Fußballer in Weißrussland aus seinem Vertrag herauskaufen, weil er weniger als zehn Prozent der Pflichtspiele im Jahr gemacht hat. Eine entsprechende Möglichkeit hatte der Fußballverband der Ex-Sowjetrepublik vor wenigen Monaten eingeführt.

Der 23 Jahre alte Torwart Alexander Gutor müsse Serienmeister Bate Borissow eine Kompensation von 180 000 US-Dollar (135 000 Euro) zahlen, entschied der Verband. Das durchschnittliche Monatsgehalt in dem armen Land beträgt rund 500 US-Dollar. Möglicherweise zahle aber der künftige Verein die Summe, berichteten Medien. Gutors Vertrag lief bis 2015. Er hatte 2012 nur drei Spiele gemacht.

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