Julian Draxler spielt jetzt für Paris Saint-Germain. Foto: Rungroj Yongrit
Julian Draxler spielt jetzt für Paris Saint-Germain. Foto: Rungroj Yongrit

Julian Draxler spielt jetzt für Paris Saint-Germain. Foto: Rungroj Yongrit

dpa

Julian Draxler spielt jetzt für Paris Saint-Germain. Foto: Rungroj Yongrit

Paris (dpa) - Fußball-Nationalspieler Julian Draxler hat beim französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain einen Vertrag bis 2021 unterschrieben und damit seine Zeit beim VfL Wolfsburg abgehakt.

Er komme «mit großer Freude und viel Ungeduld» nach Paris, sagte der 23-Jährige laut einer PSG-Mitteilung. Er sei sehr stolz auf die Verpflichtung durch den französischen Meister. «Zum ersten Mal in meiner Karriere werde ich ein neues Land entdecken», erklärte der Offensivspieler.

Draxler unterschrieb bereits am Montag einen Vertrag für viereinhalb Jahre. Sein bisheriger Arbeitgeber in Wolfsburg und PSG hatten den Wechsel bereits am Heiligabend bekanntgegeben. Die Ablösesumme wird auf mindestens 42 Millionen Euro geschätzt.

Sein neuer Club begrüßte den Neuzugang auf Twitter auf Deutsch: «#WillkommenDraxler.» PSG-Präsident Nasser Al-Khelaïfi sagte, die Verpflichtung des Deutschen belege die Anziehungskraft seines Clubs für große Talente. Mit seinen Qualitäten sei Draxler bestens aufgestellt, um sich ins Spiel des Teams einzufügen und die Fans zu begeistern. Draxler trifft in Paris auf den früheren Frankfurter Torhüter Kevin Trapp und kann sich gleich auf Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Barcelona am 14. Februar und 8. März freuen.

Für den Weltmeister ist der Wechsel eine neue sportliche Chance. Er setzt einen Schlussstrich unter sein unglückliches Kapitel in Wolfsburg. Ursprünglich wollte der gebürtige Gladbecker bereits im Sommer wechseln. Er hatte sich beim VW-Club nie wohlgefühlt und die Erwartungen nicht erfüllt.

Draxler war vor anderthalb Jahren für rund 36 Millionen Euro vom FC Schalke 04 als Nachfolger für den Belgier Kevin De Bruyne geholt worden. Mit Draxler rutschte der VfL in die Krise und spielt in dieser Saison nur gegen den Abstieg. VfL-Coach Valérien Ismaël hatte zuletzt gesagt, einerseits bedauere er den Weggang Draxlers, «andrerseits denke ich, dass dieser Schritt für alle Seiten der richtige ist».

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