Nyon (dpa) - Die Europäische Fußball-Union hat die lebenslange Sperre für den ukrainischen Schiedsrichter Oleg Orijechow begrüßt.

«Wir sind sehr zufrieden mit der Bestätigung durch den CAS sowie der juristischen Gesamtposition, die durch diesen besonderen Fall definiert wurde. Der Kampf gegen Korruption ist ein schwieriger, aber einer, den wir unbedingt gewinnen wollen», erklärte UEFA- Generalsekretär Gianni Infantino.

Tags zuvor hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne den Einspruch des Schiedsrichters, der in den europaweiten Wett- und Manipulationsskandal verwickelt sein soll, abgelehnt. Orijechow hatte am 5. November 2009 das Gruppenspiel der Europa League zwischen dem FC Basel und ZSKA Sofia (3:1) geleitet und soll vor und nach der Partie Kontakt zur Wettmafia gehabt haben. Im vergangenen Jahr hatte die UEFA Orijechow, der die Vorwürfe zurückgewiesen hat, lebenslang gesperrt.

Der CAS kam zu dem Urteil, «dass ohne begründeten Zweifel bewiesen wurde, dass es wiederholt Kontakte zwischen Herrn Orijechow und den Mitgliedern einer kriminellen Gruppe, die in Spielmanipulationen und Wettbetrug verwickelt war, gab», hieß es auf der Internetseite der UEFA. Vor der Partie soll er «Angebote bestimmter Individuen» erhalten haben, «aktiv an Spielmanipulationen teilzunehmen».

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