Fußballskandal
Aziz Yildirim (l), der Präsident von Fenerbahce, wird im Juli in Istanbul von Polizisten begleitet.

Aziz Yildirim (l), der Präsident von Fenerbahce, wird im Juli in Istanbul von Polizisten begleitet.

dpa

Aziz Yildirim (l), der Präsident von Fenerbahce, wird im Juli in Istanbul von Polizisten begleitet.

Istanbul (dpa) - Der türkische Fußball-Verband hat es abgelehnt, den in einen Manipulationsskandal verwickelten Meister Fenerbahce Istanbul auf dessen Wunsch hin in die 2. Liga absteigen zu lassen. Der Verband teilte mit, er sehe keinen Anlass, einen am 15. August getroffenen Beschluss zu ändern.

Entscheidungen über Einzelpersonen und Vereine sollen demnach erst gefällt werden, nachdem ein türkisches Gericht seine Beweise öffentlich gemacht hat. Dies ist bislang wegen der andauernden Untersuchungen nicht passiert.

Fenerbahce war in dieser Woche aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der 18-malige Meister hatte am Freitag den Wunsch geäußert, freiwillig abzusteigen, um in der 2. Liga einen Neuanfang zu starten. Im Rahmen des Wett- und Manipulationsskandals sind in den vergangenen Wochen und Monaten 30 Spieler und Funktionäre in Haft genommen worden, darunter Fenerbahce-Clubchef Aziz Yildirim.

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