Ibrahima Traore
Ibrahima Traore ist einer von sieben Bundesligaspielern die mit ihren Nationalteams am Afrika-Cup teilnehmen. Foto: Franziska Kraufmann

Ibrahima Traore ist einer von sieben Bundesligaspielern die mit ihren Nationalteams am Afrika-Cup teilnehmen. Foto: Franziska Kraufmann

dpa

Ibrahima Traore ist einer von sieben Bundesligaspielern die mit ihren Nationalteams am Afrika-Cup teilnehmen. Foto: Franziska Kraufmann

Berlin (dpa) - Vor dem Hintergrund der Ebola-Epidemie ist die Teilnahme Guineas am Afrika-Cup für den Gladbacher Fußball-Profi Ibrahima Traoré sehr wichtig.

«Für Guinea in der aktuellen Situation stellt die Teilnahme an der Afrika-Meisterschaft etwas ganz Besonderes dar», sagte der Nationalspieler im Interview des «Kicker». Da sein Land von der lebensbedrohlichen Infektionskrankheit besonders betroffen sei, «freuen wir uns, den Menschen durch den Fußball eine Menge Freude bereiten zu können».

Traoré, einer von sieben Bundesliga-Teilnehmern am Turnier in Äquatorialguinea vom 17. Januar bis 8. Februar, ist über das öffentliche Bild seines Heimatlandes betrübt. «Wenn ich ständig höre oder lese, dass Guinea immer nur mit Ebola in Verbindung gebracht wird, dann tut mir das sehr weh», sagte der 26-Jährige.

Seit Beginn der Epidemie vor gut einem Jahr sind nach WHO-Angaben mehr als 8200 Menschen an dem Virus gestorben. Guinea ist neben Liberia und Sierra Leone am meisten betroffen.

Sorgen um seine Gesundheit macht sich Traoré nicht. «Die Sicherheit wird extrem hoch sein», befand der Mittelfeldspieler, der seine Qualifikations-Prämie von umgerechnet 25 000 Euro an eine Ebola-Hilfsorganisation gespendet hat. «Ich betrachte es als eine Selbstverständlichkeit zu helfen», erklärte er.

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