Valencia (dpa) - Paco Alcácer erzielte gleich bei seinem Debüt für den FC Valencia im heimischen Mestalla-Stadion ein Tor beim 3:0-Sieg des spanischen Erstligisten im Testspiel gegen AS Rom.

Auf den glücklichsten Moment seiner jungen Fußballer-Karriere folgte tiefste Trauer. Beim Verlassen des Stadions wurde der 18-Jährige Zeuge des Todes seines Vaters.

Der 44-Jährige hatte den Triumph des Sohnes auf der Tribüne miterlebt und auf dem Heimweg in der Nähe der Arena einen Herzinfarkt erlitten. Die Mannschaftsärzte des Clubs versuchten nach Medienberichten vom Sonntag vergeblich, den Landwirt wiederzubeleben.

Alcácer gilt als die große Zukunftshoffnung des FC Valencia. In der Halbzeitpause der Partie gegen Rom war er unter dem Jubel von 40 000 Zuschauern dafür geehrt worden, dass er Spaniens U-19-Auswahl vor knapp zwei Wochen mit seinen Treffern zum Gewinn der Europameisterschaft geschossen hatte.

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