Der FC Steaua Bukarest darf vorerst seinen Namen und die Vereinssymbole weiter benutzen. Foto: Robert Ghement
Der FC Steaua Bukarest darf vorerst seinen Namen und die Vereinssymbole weiter benutzen. Foto: Robert Ghement

Der FC Steaua Bukarest darf vorerst seinen Namen und die Vereinssymbole weiter benutzen. Foto: Robert Ghement

dpa

Der FC Steaua Bukarest darf vorerst seinen Namen und die Vereinssymbole weiter benutzen. Foto: Robert Ghement

Bukarest (dpa) - Der FC Steaua Bukarest darf trotz eines gegenteiligen Gerichtsurteils vorerst seinen Namen und die Vereinssymbole weiter benutzen. Darauf einigte sich FC Steaua mit dem Sportclub der Armee, CSA Steaua.

Dies soll bis zur Vollendung weiterer Formalitäten gelten: die Veröffentlichung der Urteilsbegründung sowie die Schätzung der Marke «Steaua» durch einen autorisierten Fachmann.

Anfang Dezember 2014 hatte Rumäniens oberstes Gericht dem Club das Eigentum an der Marke «Steaua» aberkannt und diese ausschließlich dem Armeeclub CSA zugesprochen. Der Rechtsstreit war Folge der Privatisierung des Fußballclubs Steaua im Jahr 1997. Der heute wegen Korruption im Gefängnis sitzende Eigentümer George Becali hatte damals dem Verteidigungsministerium den Club abgekauft, ohne dass die Nutzungsrechte des Namens und der Clubsymbole geklärt worden wären.

Insider meinten, das Verteidigungsministerium werde von Becali eine Millionensumme für die Marke «Steaua» verlangen. Ob und wieviel Geld dabei fließen wird, dürfte sich erst nach der offiziellen Schätzung der Marke entscheiden.

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