Berlin (dpa) - Nach einem Wettskandal im südkoreanischen Fußball hat der Weltverband FIFA 41 koreanische Spieler weltweit gesperrt, teilte die FIFA in Zürich mit.

Die Spieler waren zuvor von einer Disziplinarkommission der nationalen K-Liga und des koreanischen Fußballverbands (KFA) lebenslang für alle Fußballtätigkeiten gesperrt worden. Die FIFA weitete die Sanktionen weltweit aus. Im Jahr 2011 waren organisierte Spielmanipulationen ans Licht gekommen. Die beteiligten Akteure sollen in Spielen absichtlich Fehler gemacht haben, um dadurch den Verlauf zu beeinflussen. Im Gegenzug sollen sie Geld von Glücksspielvermittlern erhalten haben.

Den Angaben zufolge haben allerdings 21 Spieler nach einer Probezeit von zwei bis fünf Jahren die Möglichkeit, zum Fußball zurückzukehren. Sie hätten sich «freiwillig gemeldet und ihr tiefes Bedauern über ihre Beteiligung an Spielmanipulationen ausgedrückt», hieß es in der FIFA-Mitteilung. Die Spieler müssen 200 bis 500 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Im Anschluss entscheidet die KFA, ob sie wieder spielen dürfen.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte die FIFA gegen zehn andere Spieler, die in die Spielmanipulationen verwickelt waren, eine weltweite Sperre verhängt.

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