Barcelonas Luis Suarez (M) gestikuliert im Spiel gegen Betis Sevilla. In dem Spiel war den Katalanen ein klares Tor verwehrt worden. Foto: Miguel Morenatti
Barcelonas Luis Suarez (M) gestikuliert im Spiel gegen Betis Sevilla. In dem Spiel war den Katalanen ein klares Tor verwehrt worden. Foto: Miguel Morenatti

Barcelonas Luis Suarez (M) gestikuliert im Spiel gegen Betis Sevilla. In dem Spiel war den Katalanen ein klares Tor verwehrt worden. Foto: Miguel Morenatti

dpa

Barcelonas Luis Suarez (M) gestikuliert im Spiel gegen Betis Sevilla. In dem Spiel war den Katalanen ein klares Tor verwehrt worden. Foto: Miguel Morenatti

Madrid (dpa) - Der spanische Fußballverband will in der Primera División von Sommer 2018 an Video-Schiedsrichter einsetzen. Es gebe bereits seit längerem Tests: «Wir arbeiten seit acht Monaten an den Video-Schiedsrichtern», sagte La-Liga-Präsident Javier Tebas vor Journalisten.

Jedoch werde es vermutlich noch bis Mitte nächsten Jahres dauern, bis der Weltverband FIFA seine Genehmigung gebe und das System startklar sei, zitierte die Sportzeitung «AS» den 54-Jährigen.

Spaniens Verband hat aber zunächst nicht vor, wie in Deutschland oder England die Torlinientechnologie einzusetzen. Dies sei mit vier Millionen Euro einfach zu teuer, wenn man bedenke, wie selten sie eigentlich in Anspruch genommen werde, betonte Tebas. In der Bundesliga war vor der vergangenen Saison die Torlinientechnik eingeführt worden, zudem ist vor kurzem eine erste Testphase zum Videobeweis zu Ende gegangen. Kommende Saison soll es bei allen 306 Erstliga-Spielen eine Live-Testphase für den Video-Assistenten geben.

In Spanien war der Entscheidung eine neue hitzige Debatte nach dem Spiel des FC Barcelona gegen Betis Sevilla am vergangenen Sonntag vorausgegangen. Den Katalanen war dabei ein klares Tor verwehrt worden, die Partie endete 1:1.

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