Ronaldo lüftete in Moskau ein paar Geheimnisse. Foto: Maxim ShipenkoV
Ronaldo lüftete in Moskau ein paar Geheimnisse. Foto: Maxim ShipenkoV

Ronaldo lüftete in Moskau ein paar Geheimnisse. Foto: Maxim ShipenkoV

dpa

Ronaldo lüftete in Moskau ein paar Geheimnisse. Foto: Maxim ShipenkoV

Moskau (dpa) - Brasiliens Ex-Fußballstar Ronaldo (38) verdankt seinen Namen einem Krankenpfleger in Rio de Janeiro.

«Medizinische Versorgung war 1976 in Brasilien keine Selbstverständlichkeit. Ich war für meine Mutter eine schwere Geburt, und dieser Mensch hat uns damals sehr geholfen. Aus Dankbarkeit hat mich meine Mutter nach ihm benannt», sagte der zweifache Weltmeister in Moskau.

Der ehemalige Stürmerstar lüftete auch das Geheimnis seiner «Frontspoiler»-Frisur von der Weltmeisterschaft 2002. «Ich war damals oft verletzt, und alle fragten sich: Wird er wieder der Alte? Als ich dann zur WM fuhr, wollte ich mit der Frisur die Aufmerksamkeit etwas weg von meiner Leistung und mehr auf mein Aussehen lenken», sagte Ronaldo in der russischen Hauptstadt mit einem Augenzwinkern.

Die beiden Treffer zum 2:0-WM-Finalsieg gegen Deutschland in Yokohama (Japan) seien die wichtigsten Tore seiner Karriere gewesen, meinte der dreifache Weltfußballer des Jahres. Sein schönster Treffer sei aber wohl ein Tor für den FC Barcelona gewesen, bei dem er 1996 fast die komplette Mannschaft von Compostela ausspielte, sagte Ronaldo.

Drei Jahre vor der Fußball-WM 2018 in Russland gab er dem künftigen Gastgeber den Rat, «bei der Planung auch an die Menschen zu denken». «Stadien bauen kann jeder. Aber die jüngste WM in Brasilien lehrt auch, auf die Bedürfnisse der Einwohner zu hören», betonte Ronaldo.

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