Krisenclub
Der FC Parma steckt in der finanziellen Krise. Foto: Handout FC Parma

Der FC Parma steckt in der finanziellen Krise. Foto: Handout FC Parma

dpa

Der FC Parma steckt in der finanziellen Krise. Foto: Handout FC Parma

Parma (dpa) - Der von der Pleite bedrohte italienische Club FC Parma rutscht immer tiefer ins Chaos. Während weiter nach einer Lösung für die Zukunft des Fußball-Traditionsvereins gesucht wird, reichte Geschäftsführer Pietro Leonardi seinen Rücktritt ein.

«Mein Gesundheitszustand, der sich zuletzt verschlechtert hat, und die aktuelle Situation des Clubs machen es mir nicht möglich, meine Arbeit weiter gewinnbringend fortzuführen», erklärt er. Zudem wolle er kein Hindernis für die aktuelle Clubführung sein.

Am Donnerstag leitete die Staatsanwaltschaft laut italienischen Medien offiziell Ermittlungen gegen Ex-Präsident Tommaso Ghirardi wegen des Verdachts auf betrügerischen Bankrott ein. Der neue Präsident Giampietro Manenti - der dritte Eigentümer innerhalb weniger Monate - versprach erneut, fällige Spielergehälter und Steuern zu zahlen. Die Spieler warten seit Monaten auf ihr Geld, am 19. März soll ein Gericht über den Konkurs des Clubs entscheiden.

Unterdessen arbeiten die Stadt Parma, der italienische Verband und die Serie A weiter an einer Lösung, wie Schlusslicht Parma die Saison regulär beenden kann. Die beiden vergangenen Partien des Clubs waren verschoben worden, weil Parma sogar das Geld für Strom fehlte und unter anderem der Mannschaftsbus und Mobiliar gepfändet worden waren.

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