Nationalspieler Mesut Özil (r) zog im Mittelfeld von Real Madrid die Fäden.
Nationalspieler Mesut Özil (r) zog im Mittelfeld von Real Madrid die Fäden.

Nationalspieler Mesut Özil (r) zog im Mittelfeld von Real Madrid die Fäden.

dpa

Nationalspieler Mesut Özil (r) zog im Mittelfeld von Real Madrid die Fäden.

Madrid (dpa) - Mesut Özil ist in glänzender Form von seinem Club Real Madrid zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft gereist.

Drei Tage vor dem Länderspiel gegen Italien in Dortmund riss Özil beim 4:1 (3:0)-Sieg gegen Real Sociedad San Sebastián das Publikum im Bernabéu-Stadion wieder einmal von den Sitzen. Viele Fans sehen in dem früheren Bremer bereits den «neuen Zinédine Zidane».

«Özil hat die Herzen der Fans erobert. In ihm hat Real einen Spieler für die nächsten zehn Jahre», sagte Trainer José Mourinho. Özils Landsmann Sami Khedira blieb zur Schonung auf der Ersatzbank. Der Ex-Stuttgarter hatte sich bei Reals 2:0-Sieg im Pokal-Halbfinale gegen den FC Sevilla eine Knieprellung zugezogen.

Die Sportzeitung «As» kürte Özil zum besten Spieler auf dem Platz. «Er war der Antreiber der Mannschaft», schrieb das Blatt. «Özil spielte 28 Pässe auf die Sturmspitzen Emmanuel Adebayor, Cristiano Ronaldo und Kaká.» «Marca» hob hervor: «Der Deutsche hatte seine Klasse schon zu Saisonbeginn gezeigt, jetzt verfügt er obendrein über die notwendigen Kraftreserven.»

Den Lobeshymnen schloss sich auch Reals Generaldirektor Jorge Valdano an. «Özil ist der Augapfel des Publikums, die Fans schätzen sein Talent», sagte der Argentinier. «Mit ihm läuft unser Spiel viel flüssiger.» Özil musste diesmal auf den rechten Flügel ausweichen. Der Brasilianer Kaká, der nach seiner langen Verletzungspause zuletzt nur zweite Wahl war, übernahm die Position im zentralen Mittelfeld. «Es gibt keine Position, auf der Özil nicht seine Genialität unter Beweis stellen würde», schwärmte die Zeitung «El Mundo».

Die Tore für Real erzielten Cristiano Ronaldo (20./41. Minute), Kaká (7.) und Adebayor (88.). Der Gegentreffer kam durch ein Eigentor von Alvaro Arbeloa (71.) zustande.

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