Clubchef
Dem Vereinspräsidenten des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, droht eine Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Foto: Toni Albir

Dem Vereinspräsidenten des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, droht eine Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Foto: Toni Albir

dpa

Dem Vereinspräsidenten des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, droht eine Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Foto: Toni Albir

Madrid (dpa) – Wegen der Affäre um die Verpflichtung des brasilianischen Fußballstars Neymar hat die spanische Staatsanwaltschaft für den Vereinspräsidenten des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, eine Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten gefordert.

Für den Vorgänger Sandro Rosell verlangte die Madrider Behörde in ihrer Anklageschrift siebeneinhalb Jahre Haft. Wie aus Justizkreisen verlautete, soll der FC Barcelona nach Ansicht der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 22,2 Millionen Euro zahlen. Die Anklagebehörde legte dem Verein und den Clubchefs zur Last, beim Neymar-Transfer 2013 gegen die Steuergesetze verstoßen zu haben.

Der Verein und seine Präsidenten hätten die wahren Kosten des Transfers verschleiert, um weniger Geld an das Finanzamt abführen zu müssen. Der FC Barcelona hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Der Ermittlungsrichter Pablo Ruz muss demnächst entscheiden, ob wegen des Neymar-Transfers ein Prozess eröffnet wird.

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