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Sergio Ramos (l) zeigte sich solidarisch mit seinem Teamkollegen Mesut Özil. Foto: Andreu Dalmau

Sergio Ramos (l) zeigte sich solidarisch mit seinem Teamkollegen Mesut Özil. Foto: Andreu Dalmau

dpa

Sergio Ramos (l) zeigte sich solidarisch mit seinem Teamkollegen Mesut Özil. Foto: Andreu Dalmau

Madrid (dpa) - Sergio Ramos im Trikot von Mesut Özil: Mit einer verspätet publik gewordenen Solidaritätsbekundung für seinen deutschen Kollegen hat der spanische Nationalspieler die schlechte Stimmung bei Real Madrid offenbart.

Verteidiger Ramos trug im Punktspiel der spanischen Fußball-Liga gegen Deportivo La Coruña (5:1) am Sonntag unter seinem Hemd das Trikot Özils. Das Sportblatt «Marca» veröffentlichte Fotos, auf denen deutlich zu sehen ist, dass Özils Rückennummer 10 durch den weißen Stoff des Trikots von Ramos hindurchschimmert - und schrieb von einem Affront gegen Trainer José Mourinho vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch bei Ajax Amsterdam.

Nach Informationen der Zeitung hatte der Welt- und Europameister die Geste der Solidarität mit dem Deutschen geplant, der von Mourinho in der Halbzeit ausgewechselt worden war. Ramos habe nach dem Wechsel alles darauf angelegt, ein Tor zu erzielen, das er dann Özil gewidmet hätte. Özil war in der ersten Halbzeit mehrfach von Mourinho angeherrscht worden, obwohl er nach Ansicht der Madrider Sportpresse eine gute Partie geliefert hatte.

Die Solidaritätsgeste von Ramos wird als eine neue Spitze gegen Mourinho gewertet. Der Abwehrspieler, eines der Schwergewichte im Kader von Real, steht im Zwist mit dem Trainer. Zum Auftakt der Champions League war er im Spiel gegen Manchester City überraschend auf die Ersatzbank verbannt worden. Ramos heizte die Spannungen nun neu an. «Ich bleibe bei meinen Ideen und Prinzipien», sagte er. «Warum sollte ich den Mund halten?»

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