Am 1. Februar 2012 waren bei schweren Randalen im Stadion von Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Stringer
Am 1. Februar 2012 waren bei schweren Randalen im Stadion von Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Stringer

Am 1. Februar 2012 waren bei schweren Randalen im Stadion von Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Stringer

dpa

Am 1. Februar 2012 waren bei schweren Randalen im Stadion von Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen. Foto: Stringer

Berlin (dpa) - Ein Jahr nach der Fußball-Tragödie von Port Said hofft der Chef der ägyptischen Spielervereinigung, dass der für Freitag geplante Saisonstart weiter verschoben wird.

«Niemand in diesem Land kann derzeit Sicherheit garantieren - schon gar nicht für Spieler und Zuschauer bei Fußballspielen», sagte Magdy Abdel Ghani der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Am 1. Februar 2012 waren bei schweren Randalen im Stadion von Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen. Am Samstag wurden deswegen 21 Fans des Clubs Al-Masri zum Tod verurteilt, was Krawalle im ganzen Land zur Folge hatte.

«Es wird gerade beraten, was am Wochenende gemacht wird», sagte Abdel Ghani. «Es kann nur eine Entscheidung geben - nicht spielen. Aber wir wissen nicht, was passiert.» Der frühere Nationalspieler bezeichnete die Urteile als «ersten Schritt zu einer gewissen Gerechtigkeit». Abdel Ghani spielte einst selbst für den Kairoer Club Al Ahli, dessen Anhänger vor einem Jahr beim Blutbad in Port Said regelrecht gejagt und ermordet worden waren.

Der frühere Nationalspieler rät allen Profis in der ägyptischen Liga, sich im Ausland neue Vereine zu suchen. «Hier herrscht das Chaos», sagte er.

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